Was ist die Commerzbank wert?
|
Seite 1 von 125
neuester Beitrag: 19.05.12 12:16
|
||||
| eröffnet am: | 08.11.11 16:27 von: | fuzzi08 | Anzahl Beiträge: | 3113 |
| neuester Beitrag: | 19.05.12 12:16 von: | dddidi | Leser gesamt: | 239517 |
| davon Heute: | 146 | |||
| bewertet mit 44 Sternen |
||||
|
|
||||
|
--button_text--
interessant
|
|
witzig
|
|
gut analysiert
|
|
informativ
|
Nachdem im Hauptthread zu Commerzbank das Niveau immer mehr verflachte und sich zeitweilig auf Grundschülerniveau bzw. Treppenhaus-Tratschniveau bewegte, mit Beiträgen, die oft nicht über einen Ein- oder Zweizeiler hinausgingen, war es für mich Zeit, diesem Thread den Rücken zu kehren und einen eigenen zu eröffnen. Damit trage ich gleichzeitig dem Wunsch vieler anderer Coba-Interessierten Rechnung, die sich mangels geeigneter Diskussionsplattform bisher in Passivität geübt haben.
Mit meinem neuen Thread möchte ich allen Interessierten eine Plattform bieten, auf der sie mit substanzhaltigen Beiträgen das Für und Wider dieser umstrittenen Aktie dialektisch diskutieren können. Darunter verstehe ich, dass sich die Autoren auf der Basis ihrer kontroversen Meinungen ein übergeordnetes Urteil bilden. Dazu gehört selbstverständlich, dass jeder Teilnehmer seine Meinung mit Fakten unterlegt und begründet.
Nicht erwünscht sind das übliche Gejammere und Gekeile, mit dem sich viele, die ihr Geld durch ungeschicktes Traden verloren haben, in den verschiedenen Threads abzureagieren versuchen, aber auch distanzlose Lobhudeleien oder Euphorieausbrüche.
Lasst uns also Fakten zusammentragen und die Bewertung dem Einzelnen überlassen.
Zu den Fakten aus meiner Sicht:
Die Commerzbank hat aktuell 5.113.429.053 Aktien gemeldet. Das entspricht per heutigem Tageskurs von 1,65 Euro einer Marktkapitalisierung von rund 8,44 Mrd. Euro.
Das Eigenkapital beträgt 26,6 Mrd. Euro. Die Zinserträge liegen bei rund 7 Mrd. Euro, die
Provisionsüberschüsse bei knapp 4 Mrd. Euro.
Laut Bernecker ist die Kernkapitalquote mit 10,5 % und die EK-Quote mit 14,6 % anzunehmen. Damit entspricht die COBANK allen neuerdings geforderten besonderen Sicherheitsmaßnahmen inkl. Basel lll und den EBA-Regeln.
Meine erste These lautet:
Der Börsenwert einer Bank mit diesen Zahlen ist mindestens mit dem Eigenkapital anzusetzen. Mithin mit den erwähnten 26,6 Mrd. Euro, was einem Aktienkurs von rund 5,20 Euro entspräche, also mehr als dem Dreifachen des aktuellen Kurses.
Meine zweite These:
Commerzbank hat durch die Krise nicht mehr viel zu fürchten; jedenfalls, soweit es die heute bekannten Tatsachen anbelangt. Rund 13 Mrd. Euro beträgt aktuell noch der Portfolioanteil von Anleihen der PIIGS-Staaten. Davon sind die Griechenpapiere abzuziehen, da sie bereits auf 48% abgeschrieben sind. Bleiben rund 12 Mrd. Euro. Der Anteil der aktuell in Rede stehenden Italo-Anleihen ist mir unbekannt, dürfte sich aber im unteren einstelligen Milliardenbereich bewegen. Selbst wenn auf diesen 50% abgeschrieben werden müssten, wäre das für Coba nicht dramatisch schlimmer, als die Abschreibung im Fall Griechenland. Selbst die Abschreibung sämlicher PIIGS-Anleihen um 50% wären alleine durch die Zinsüberschüsse eines Jahres auszugleichen.
Meine dritte These:
Angstkurse gehören zur Börse, wie der Schnupfen zum Herbst. Aber niemand mit Schnupfen käme auf den Gedanken, dass er nun ewig Schnupfen hat.
An der Börse verhalten sich manche Kurse so, als ob sie nur noch fallen wollten. Dennoch kann man fast darauf wetten, dass auch der heftigste Kursverfall irgendwann einmal ein Ende hat.
Ich wage keine Prognose, wann das bei Coba der Fall sein wird. Ich bin mir aber sicher, DASS es der Fall sein wird. Der Kursverfall ab März 2009 samt Revival innerhalb eines halben Jahres auf das fast Vierfache mag hier ein Muster sein.
Fazit:
Der Coba-Kurs ist derzeit von Angst und Panik getrieben. Fundamentale Betrachtungen haben keine Konjunktur. Aber das wird sich mit Sicherheit wieder ändern. Und dann wird Coba wieder korrekt bewertet. Wie das aussieht, habe ich oben beschrieben.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "fuzzi08" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
Das ist -wohlgemerkt- ein Minimalziel, das sich aus dem Break der SKS-Formation ergeben hat. Es impliziert, dass auch niedrigere Kurse erreichbar sind. Ein solcher wäre zB die Aufwärtstrendlinie aus den Tiefs vom November, Dezember und Januar; sie verläuft im Moment bei etwas 1,35 Euro und ist schon deswegen nicht aus der Welt, weil sie sich in Schlagdistanz zum Minimalziel befindet.
Bei Erreichen der Kursziele 1,40 und ggf. 1,35 Euro baue ich gestaffelte Hebelpositionen auf, mit Stop unterhalb des Novembertiefs. Und das Ganze verstehe ich (nur) als TRADE!
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "fuzzi08" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
Bewerten
(0)
ATHEN (dpa-AFX) - Unglaublich aber wahr: Griechenland steht am Abgrund, doch Athen zahlt hunderte Millionen Euro an internationale Investoren aus. Ausgerechnet Spekulanten, die zu Schnäppchenpreisen gekauft haben, profitieren. Im Zentrum Athens scheint von den europäischen Hilfsmilliarden kein Cent angekommen zu sein: Die Geschäfte sind geschlossen, Obdachlose schlafen vor bröckelnden Hausfassaden auf den Straßen. Doch um Hedgefonds auszuzahlen, hat Griechenland offenbar noch Mittel über. Dabei hält sich der Krisenstaat nur durch Rettungsgelder seiner Euro-Partner über Wasser. Wie kann das angehen?
Als stecke das regierungslose Euroland dieser Tage nicht schon tief genug im Schlamassel, muss in Athen schon wieder entschieden werden, ob man sich für zahlungsunfähig erklärt. Am heutigen Dienstag stehen 435 Millionen Euro zur Rückzahlung an internationale Anleihe-Gläubiger an. In der vergangenen Woche sind bereits fällige Zinsen an die Halter eines 20 Milliarden Yen (192 Millionen Euro) schweren griechischen Staatspapiers geflossen. Hatten Griechenlands private Gläubiger ihre Anleihen nicht erst vor rund zwei Monaten in niedriger verzinste neue tauschen müssen, die erst ab September bedient werden?
Im Prinzip schon, aber nicht alle: Die Wertpapiere, um die es nun geht, unterliegen ausländischem Recht. Sie sind vom Forderungsverzicht, mit dem Athen seinen Schuldenberg auf einen Schlag um knapp 107 Milliarden Euro abgebaut hat, nicht betroffen. Bei den meisten Anleihen hatte Griechenland leichtes Spiel und konnte die Investoren mit Umschuldungsklauseln zur Teilnahme am Schuldenschnitt zwingen. Bei den internationalen Titeln nicht.
Hedgefonds und andere Spekulanten hatten davon schnell Wind bekommen und regelrecht Jagd auf die entsprechenden Papiere gemacht. Mit Erfolg: Anleihen im Wert von insgesamt etwa 6,5 Milliarden Euro befinden sich in den Händen widerspenstiger Anleger, die sich nicht zum Forderungsverzicht drängen ließen. Und für die ist nun Zahltag. Wie wird Athen reagieren?
Bis vor kurzem gab man sich noch knallhart: Für die Auszahlung sei kein Geld da, betonte die Regierung stoisch. Mittlerweile hat sich die Lage aber verändert: Nach den Wahlen droht das Land im politischen Chaos zu versinken. Eine handlungsfähige Regierung gibt es nicht. Dennoch dürften Spekulanten bei der fälligen Anleihe, die britischem Recht unterliegt, erfolgreich sein. Das berichtet jedenfalls die staatliche Nachrichtenagentur ANA.
Ein Zahlungsboykott wäre auch sehr riskant: Denn sollte sich Griechenland weigern, ist Rechtsstreit programmiert, vor internationalen Gerichten und mit Profis, die sich auf eben diese Fälle spezialisiert haben. Würden die Anleihe-Schulden nicht bezahlt, hätte der griechische Staat noch 30 Tage, bis weitere Konsequenzen folgen. Letztlich dürften hinter den Entscheidungen aus Athen jedoch ohnehin die Geldgeber aus Brüssel und Frankfurt stehen. Und auch für die sind die Gefahren bei einem Zahlungsausfall hoch. Denn wenn nur eine Anleihe nicht rechtzeitig bedient wird, können theoretisch alle anderen auf einen Schlag fällig gestellt werden.
Zwar wären die im Rahmen des Schuldenschnitts neu aufgelegten Papiere von diesem, in der Fachsprache "Cross Default" genannten, Szenario nicht betroffen. Allerdings befinden sich auch Titel in den Händen öffentlicher Gläubiger, bei denen die Sachlage nicht abschließend geklärt ist.
Doch selbst wenn offizielle Institutionen wie die nationalen Notenbanken nichts zu befürchten hätten, steht noch etwas Wichtiges auf dem Spiel: Das durch den Schuldenschnitt bereits erschütterte Vertrauen in Staatsanleihen aus Euro-Krisenländern. Würden internationale Großanleger weiter vergrault - und ein Zahlungsstopp dürfte in diese Richtung wirken - bliebe außer der Europäischen Zentralbank und den von ihr mit Geld ausgerüsteten Banken der Problemstaaten überhaupt kein Käufer mehr für diese Papiere.
All das wissen die Spekulanten. Sie wähnen Griechenland und seine Partner deshalb am kürzeren Hebel. "Sie haben sich selbst in die Enge getrieben, es wird schwer, uns loszuwerden", zitiert die britische "Financial Times" einen Hedgefonds-Manager. "Nun werden sie die Zahlungen aufrechterhalten müssen." Diese Rechnung könnte wohl aufgehen. Für die gebeutelte griechische Bevölkerung wäre das ein weiterer Schlag ins Kontor. Auch bei den vielen privaten Gläubigern, die beim Schuldenschnitt mehr als 70 Prozent ihrer Forderungen abschreiben mussten, dürfte der Ärger groß sein./hbr/tt/bgf/zb --- Von Hannes Breustedt, dpa-AFX ---
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "powerbroker" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
...ist für mich soetwas wie die "badbank" der ganzen Eurozone.
Kursziel: 0,0 Euro!!
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Uppercutz" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
Alternativ käme ein Durchrutscher auf die Aufwärtstrendlinie der Verlaufstiefs vom November, Dezember und Januar in Betracht.
Ganz klar bietet aber die Lage in Griechenland noch derart erhebliches Drohpotenzial,
dass auch ein Test der vorgenannten Tiefs nicht (mehr) ausgeschlossen werden kann.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "fuzzi08" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "bolllinger" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
Der Effekt Deutschlands läge laut Berichten bei etwa 36 Milliarden. Richtig dicke käme es dagegen für die Franzosen, die mehr als 100 Milliarden wegstecken müssten.
Ein höchst willkommener Nebeneffekt wäre dagegen die künftige Exit-Option für andere Kandidaten; so etwas hat ungemein disziplinierende Wirkung!
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "fuzzi08" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
fuzzi08/bullybaer: Ich erwäge den Verkauf d. Commerzbank-Anleihe, die auch gebeutelt ist (Jahreszinsverlust bei mir!), um die Aktien zu kaufen. Die sollten aber dann tatsächlich äußerst schwach sein. Wunschdenken? Bei 1,20 - 1,25 wäre es dann für mich "höchste Zeit". Letzter, d.h. größerer Kauf, der erfolgte meinerseits mit 1,44 . Bei mehr als 1,90 hatte ich seinerzeit auch nicht verkauft! Da den Vorstellungen der EBA entsprochen wurde, wäre das doch jetzt eine Gelegenheit. Wie seht ihr das? GR kann m.E. nicht mehr das Problem sein, eher, da stimme ich bullybaer zu, bei unseren westlichen und südlichen Nachbarn, die offenbar nicht so abschreibungsfreudig waren. ..... Noch beste Grüße vom Rhein.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "FD2012" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
Nächste Woche HV zählt, da ist der Vorstand gefordert eine goldene Zukunft aufzuzeigen und so die Investoren bei der Stange zu halten. Wenn es normal läuft und sich die Krise so ganz langsam wieder in ihr Loch verkriecht, dann sollte die Commerzbank eine ordentliche Bank werden und Gewinne abwerfen. Dividende erwarte ich für das Jahr 2012 nicht, oder wenn, dann nur eine symbolische Mini-Dividende. 2013 (Auszahlung in 2014) aber muss ordentlich Dividende gezahlt werden, sonst werden institutionelle Anleger aussteigen.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "goldfather" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
Insgesamt dürfte die Coba nach Bewältigung des Griechendramas ganz gut dastehen: die Eurohypo wird ausgegliedert, die Giftpapiere sind wohl schon weitgehend ausgekehrt und das Business as usual kann wieder Einkehr halten. Sobald sich diese Erkenntnis durchgesetzt hat, wird es wieder aufwärts gehen. Und zwar bei den Banken sehr deutlich.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "fuzzi08" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
Die Wahlen in Griechenland dürften entweder zu einer kurzen und heftigen Erschütterung führen - nämlich dann, wenn sich die Griechen nicht berappeln und der Wahlausgang den Exit Griechenlands aus der Eurozone erzwingt. Mit etwas Verzögerung dürfte dieser Exit dem Euro und den Märkten insgesamt aber einen gehörigen Boost verpassen und beide in eine Sommerrallye starten lassen.
Setzen sich bei den Wahlen hingegen die gemäßigten Kräfte durch, die den Fiskalpakt akzeptieren, so wird das die Märkte allenenfalls sedieren und auch nur bis zum nächsten Aufbäumen der Krise. Die Panik dürfte erst einmal weichen, aber ein Befreiungsschlag für die Märkte wäre das nicht.
Somit votiere ich aus Marktsicht ganz klar für das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone. Die Botschaften werden sein: Pacta sunt servanda und alles hat seine Grenzen - was für die Anderen eine Lehre sein wird.
Die Fehlbeträge, die durch die Pleite in den einzelnen Länder- und Bankenbilanzen gerissen werden (Deutschland gut 36 Mrd., Frankreich gute 100 Mrd. Euro), werden allerdings dazu führen, dass die EZB die Schleusen öffnen wird. Die Folge wird Inflation sein, die aber dem Markt gut tun wird.
Der Wahlausgang in Frankreich wird ebenfalls Auswirkungen haben; allerdings wird sich der in Grenzen halten. Machen die Sozialisten das Rennen, werden sie einen Parforceritt durch die europäische Wirtschaftswirklichkeit hinlegen (müssen ). Große Sorgen sollten wir uns da nicht machen. Verlieren die Sozis (immerhin war die Wahl Hollandes im Grunde nur die Abwahl Sarkozys), bleibt ohnehin vieles beim Alten.
So der so: ab Montag, den 18. Juni werden sich die Märkte neu sortieren. Bis dahin bleiben sie volatil. Auch die Coba.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "fuzzi08" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
"WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA ist der Sammelindex der Frühindikatoren im April überraschend gesunken. Im Monatsvergleich gab der Index um 0,1 Prozent nach, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Es ist der erste Rückgang seit September 2011. Volkswirte hatten hingegen mit einem Zuwachs um 0,1 Prozent gerechnet. Im Vormonat war der Index noch um 0,3 Prozent gestiegen."
Die Edelmetallpreise sind daraufhin schlagartig in die Höhe geschnellt, der Goldpreis um gute 20 Dollar/oz.
Der Grund: die nachlassende Konjunktur dürfte die FED zur Auflage von QIII. zwingen. Darauf haben die Märkte schon lange gewartet...
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "fuzzi08" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Ramtam" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "uhuj" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "fuzzi08" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "EUinside" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
Ein Ausstieg sei nicht das Ende einer negativen Entwicklung, sondern der Anfang einer noch schlimmeren, sagte Schulz. "Ich halte die ganze Spekulation, dass Griechenland abzuschreiben ist, für nicht ungefährlich. Das ist heute Griechenland, morgen Portugal, übermorgen Spanien, dann Italien.". Es gebe genug Menschen, die Wetten auf das Auseinanderbrechen der Europäischen Union gesetzt hätten.
Schulz will während seiner Reise nach Griechenland auch mit dem Parteivorsitzenden des Bündnisses der Radikalen Linken, Alexis Tsipras, sprechen. Er wolle ihm sagen, dass die Verweigerung des Sparprogramms zu nichts führe, sagte Schulz. Seine Botschaft an das griechische Volk sei: "Diejenigen, die euch erzählen: "Wir brauchen nichts zurückzuzahlen, wir brauchen nichts zu sanieren, die Europäer zahlen schon weiter", die führen euch ins Desaster."
Merkel und Westerwelle versuchen Einfluss zu nehmen
In Telefongesprächen mit der griechischen Führung haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle über das weitere Vorgehen in der Schuldenkrise beraten. Merkel habe gegenüber dem griechischen Präsidenten Karolos Papoulias den Wunsch geäußert, dass in Griechenland "möglichst schnell eine handlungsfähige Regierung" gebildet werden kann, sagte ein Regierungssprecher in Berlin. Merkel habe deutlich gemacht, dass die Bundesregierung das Ergebnis der für Juni geplanten Neuwahl abwarten wolle, bevor über das weitere Vorgehen entschieden werde.
Auch Außenminister Westerwelle telefonierte nach Angaben seines Sprechers mit seinem neuen griechischen Kollegen Petros Moliviatis. Westerwelle habe dabei deutlich gemacht, dass Deutschland weiter zu Griechenland stehe und zur Unterstützung bereit sei. Zugleich habe er seinen griechischen Kollegen gebeten, den Reformkurs fortzusetzen.
Griechen wieder gelassener
In Griechenland selbst beruhigte sich die Stimmung inzwischen etwas. Die Banken des Landes arbeiten wieder normal. Zu Wochenbeginn hatte es einen Ansturm auf die Banken gegeben, weil viele Griechen ihre Ersparnisse abheben wollten. Der Verband der Bankangestellten teilte mit, es gebe keinen Ansturm auf Banken und die Bankautomaten funktionierten im Zentrum Athens normal.
Die Parlamentswahl in Griechenland Anfang Mai hatte zu einem Patt zwischen Befürwortern und Gegnern des Sparkurses geführt. Nach mehreren gescheiterten Versuchen der Regierungsbildung wurde eine Übergangsregierung vereidigt, deren Hauptaufgabe die Vorbereitung von Neuwahlen am 17. Juni ist.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "EUinside" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
Den deutschen Banken könnte es primär egal sein, da sie die Griechenpapiere praktisch
komplett ausgekehrt haben. Indirekt könnte auf die Banken allerdings zurückschlagen, dass die französischen und italienischen Banken immer noch stark betroffen wären. Ob das aber schlimmer wäre, als die ewigen "Rettungspakete" für Athen, wage ich zu bezweifeln.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "fuzzi08" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "dddidi" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "powerbroker" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "fuzzi08" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Astragalaxia" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "powerbroker" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
beleg bitte deine zahlen oder mach dich einfach vom acker...
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Astragalaxia" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "powerbroker" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "dddidi" |
|
Wertpapier:
Commerzbank |





