Die unsympatischte Firma der Welt

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neuester Beitrag:  29.01.12 23:05
eröffnet am: 03.06.07 17:35 von: MaxGreen Anzahl Beiträge: 203
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03.06.07 17:35
#1 Die unsympatischte Firma der Welt
Wie Genmais-Gigant Monsanto Politik macht

Quelle: Spiegel-online

Per Erlass hat Verbraucherschutzminister Horst Seehofer den Saatgutriesen Monsanto zu Einschränkungen beim Anbau einer Genmais-Sorte verdonnert. Das will sich der Biotech-Konzern nicht gefallen lassen - und hat seine Lobbyisten in Berlin ins Rennen geschickt.

Hamburg - Der Brief kam per Einschreiben und der Inhalt machte keine Freude: Vor gut zwei Wochen untersagte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) dem amerikanischen Agrarkonzern Monsanto per Bescheid, Saatgut der gentechnisch veränderten Maissorte MON 810 weiterhin zu verkaufen. Es sei denn, so heißt es in dem Erlass des BVL, der SPIEGEL ONLINE vorliegt, es liege ein "Plan zur Beobachtung der Umweltauswirkungen" vor.

Eine Entscheidung, die bei Monsanto auf wenig Gegenliebe stieß. Denn bislang ist MON 810 der einzige Genmais, der in Deutschland angebaut werden darf. Er ist resistent gegen den sogenannten Maiszünsler, einen schmetterlingsartigen Schädling, der die Standfestigkeit und damit die Entwicklung der Maispflanze beeinträchtigt.

Kaum war der Bescheid - der auf den 27. April datiert ist - bei dem US-Biotechkonzern eingegangen, startete der Konzern die Gegenoffensive. An den unterschiedlichsten Stellen im Verbraucherschutzministerium, zu dem die Bundesbehörde gehört, wurde Druck gemacht. So soll es nach Informationen von SPIEGEL ONLINE bereits kurz vor dem EU-USA-Gipfel Anfang Mai einen Anruf bei einem Referatsleiter gegeben haben. Außerdem soll sowohl von Seiten Monsantos als auch der amerikanischen Botschaft Kontakt zu Staatssekretär Gert Lindemann aufgenommen worden sein, um Einfluss zu nehmen.

"Monsanto setzt ohne Rücksicht Geschäftsinteressen durch"

"Mittlerweile ist bereits die amerikanische Botschaft im Kanzleramt vorstellig geworden. Von vielen Ebenen wird da gehörig Druck aufgebaut", sagt auch Bärbel Höhn, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen. "Monsanto ist berüchtigt dafür, dass sie mit harten Bandagen und ohne Rücksicht versuchen, ihre Geschäftsinteressen durchzusetzen - auch bei Produkten, die massiv in der Kritik stehen." Höhn fordert deshalb, dass sich der zuständige Minister beim "notwendigen Mon 810-Stopp nicht von den starken Lobbyversuchen beeinflussen" lasse.

"Auch wir haben Informationen aus politischen Kreisen, dass Vertreter der US-Botschaft und von Monsanto in den vergangenen Tagen Kontakt mit der Bundesregierung aufgenommen haben", sagt Christoph Then, Gentechnik-Experte bei Greenpeace. Schon die Ankündigung des Beschlusses habe dafür gesorgt, dass Monsanto aktiv geworden sei. "Das ist kein ungewöhnlicher Vorgang, wir wissen auch aus anderen Ländern, zum Beispiel aus Ungarn, dass Monsanto dort gezielt Druck auf die Regierung ausgeübt hat."

Nach seinen Informationen soll es im Vorfeld mehrere Versionen des Papiers gegeben haben, das seit längerem intern diskutiert und dann auf Druck von Monsanto entschärft wurde. So soll in einem ersten Entwurf des Papiers ein Absatz enthalten gewesen sein, nach dem die fraglichen Maissorten "nur noch in Gebieten angebaut werden dürfen, in der der Maiszünsler fliegt". Im aktuellen Bescheid des BVL ist davon allerdings keine Rede mehr.

Monsanto: "Rein informelle Gespräche"

Monsanto hat allerdings eine ganz andere Erklärung für die rasche Kontaktaufnahme nach der Zustellung des Bescheids: "Wir wollten den Hintergrund erfahren, das waren rein informelle Gespräche", sagte Monsanto-Deutschland-Sprecher Andreas Thierfelder zu SPIEGEL ONLINE. Dabei sei es vor allem um eine Klarstellung gegangen, was der Bescheid für die derzeitige Aussaat bedeutet, man habe damit einer Verunsicherung der Landwirte und Kunden vorbeugen wollen. Dass man versucht habe, den Bescheid zu beeinflussen, bestreitet Thierfelder. "Das liegt außerhalb unserer Möglichkeiten."

Dabei ist Lobbying grundsätzlich nicht verboten. "Allein gegen die Tatsache, dass Monsanto-Vertreter einen Termin im Kanzleramt gehabt haben sollen, ist noch nichts einzuwenden", sagt Christian Humborg, Geschäftsführer der Anti-Korrpuptions-Organisation Transparency International Deutschland. Die Frage sei, welche Folgen der Besuch gehabt hat. Grundsätzlich sei es allerdings problematisch, dass es in Deutschland eine Grauzone im Bereich Lobbying gebe: "Es muss klarer werden, was in Ordnung ist und was nicht." Humborg würde es deshalb begrüßen, wenn in diesem Fall offen gelegt wird, wer im Kanzleramt wen getroffen hat und um welche Themen es ging.

Dabei ist die Richtlinie sowieso überflüssig, wenn man Gentechnik-Experte Then glaubt: "Die Saat für dieses Jahr ist draußen und damit kommt der Erlass von Seehofer zu spät." Dass das ein Zufall ist, daran glaubt Then nicht: Seehofer habe einen Zeitpunkt gewählt, von dem er genau gewusst habe, dass er zu spät sei - er könne sich damit aber trotzdem als Verbraucherschützer geben. "Er tut damit so als ob er was tut."

"Ich bin insgesamt über Zeitpunkt und Inhalt der Auflagen für den MON 810 stark irritiert", sagt auch Höhn. "Mir kann niemand erklären, warum die jetzt vom Ministerium geäußerten Risiken und Bedenken erst im nächsten Jahr Konsequenzen haben sollen. Wenn man den Mais für bedenklich hält, dann muss jetzt gehandelt und der Genmais von den Feldern geholt werden."

Warum der Bescheid erst jetzt verschickt wurde, obwohl schon 2006 eine Studie empfohlen hat, den Anbau zu beaufsichtigen, weiß man auch im Verbraucherministerium nicht. Dies sei ein interner Vorgang, zu dessen zeitlichen Ablauf man nichts sagen könne, heißt es von einem Sprecher. Dass es Gespräche zwischen dem Kanzleramt und dem Konzern sowie dem Kanzleramt und der US-Botschaft gegeben habe, bestätigt ein Regierungssprecher. Das Ministerium habe sich aber bei seiner Entscheidung "ausschließlich auf vorliegende Risikoeinschätzungen gestützt" und sei "nicht von Dritten" beeinflusst worden.


 
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177 Postings ausgeblendet.
07.02.11 12:50
#179 hier geht es einmal von Europa nach Amerika !!
und danach ??
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auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
07.02.11 12:53
#180 Joint Venture ??
...............Die gentechnisch veränderte Sorte "Roundup Ready" ist so manipuliert, dass sie keinen Schaden davonträgt, wenn das ebenfalls von Monsanto entwickelte Unkrautvernichtungsmittel "Roundup" eingesetzt wird................
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auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
18.02.11 13:00
#181 Monsanto, ein moderner Stalin?
Niemand dürfte eine Aktie dieser Un-Firma der Welt, welche sich anmaßt, sich ein Monopol anzueignen, welches nur zum eigenen Zweck und puren Gewinnstreben Millionen oder bald Milliarden von Menschen in deren Überlebenskampf per Nahrungsaufnahme, mittelfristig absolut abhängig machen wird. Geht es wirklich nur noch darum, dass ein US-Unternehmen eine Technik entwickelt hat, über Genmanipulationen und äußerst zweifelhaften Patenten, sich an Grundnahrungsmitteln zu vergreifen? Kein Mensch kann sich das Recht über die Menschheit aneignen und genau dieses geschied hier langfristig.

Gier hin oder her, wer eine solche Aktie besitzt, sollte sich schämen. Macht nichts, über kurz oder lang, wird auch "ER, der Geldgierige"seinen Schaden nehmen? Vermutlich würden diese Geier Gier im streben nach immer mehr nichts bemerken.  

Bio? Das ich nicht lache. Es ist längst bekannt, dass über die Futtermittel nahezu alle unsere Fleischprodukte bereits Teile vom Gen-Mais -Monsanto- beinhalten. Wir Verbraucher haben kaum mehr eine Chance uns zu wehren. Glaubt jemand ernsthaft die Inder oder Chinesen bzw. die Ärmsten können es? Nur unsere Politiker hätten diese Macht vom Volke, aber, wie bekannt ist, ist Politik nicht dem Volk unterlegen sondern der Macht des Geldes und solltes es mal einen rechtschaffenden, moralischen Politiker geben, so wird er sich nicht lange halten? Bisher jedenfalls scheint es, dass Geld alle Mittel heiligt?

Monsanto ist durch seine Hybridsaat der moderne Trojaner für Lebensmittelabhängige geworden. ER macht die hungrigen der Welt von sich noch abhängiger, sobald sie dieses Monsanto Trojaner-Saatgut anwenden und ihnen das eigene - vielleicht krankheitsanfälligere Saatgut, wie seit Jahrtausenden verwendet- verloren geht. Zum Schluß, so das Ziel von Monsanto, steht die absolute Abhängigkeit Millionen oder Milliarden von Menschen  in der Hand von Monsanto, toll oder? Und wenn die Ärmsten der Armen ihre letzten Kröten aufbringen müssen, um von Monsanto Saatgut teuer zu kaufen, werden diejenigen verhungern müssen, welchen dieses Geld fehlt?

Scheinheilig spendet MOnsanto für Millionen Dollars´ Saatgut nach Haiti. Wenn das nur human wäre, nein, ein weiterer Trojaner! Vielleicht gibt es dort noch eigenes Saatgut, von welchem neues geerntet werden könnte? Wenn diese jedoch verarbeitet wird, durch die großzügige Spende von Monsanto, gibt es ein Jahr nach der Ernte kein Getreide mehr. Eine Spende genügt doch dafür, oder? Man sieht, Monsanto geht eiskalt über Leichen. Nur wer anschließend teures Saatgut kaufen kann, hat zum fressen, ist das nicht das wirkliche Ziel von Monsanto? Dann wäre mein Vergleich mit Stalin völlig daneben, wofür ich mich nur dann, entschuldigen würde.

Hier versuche ich nun den Unterschied von Monsanto und Stalin festzustellen und komme zu dem Schluß, dass es doch einen Unterschied gibt! Stalin hatte durch Waffengewalt und Diktatur 20 Millionen Menschen getötet, Monsanto benötigt im Gegensatz keine Waffen, die Geier-Gier Manager verrichten diese Vernichtung auf  humane indirekte Art, ganz einfach dadurch, dass eben Millionen von abhängigen und saatgutlosen Menschen verhungern müssen, Dank Monsanto! Welcher Gott gibt  dieser US-Firma die Lizenz den schleichendem Tod für Arme herbeizuführen,  um sich selber zu berreichern? Kein Mensch dieses Planeten hat dieses Recht, es ist moralisch absolut verwerflich. Es kann nicht alles auf der Welt erlaubt sein, nur weil ein paar wenige Raffgierige den Kragen nicht mehr voll genug kriegen. Vielleicht sitzen diese Gelddenker und Investoren bereits auf dem Ast an dem sie selber sägen?  

Und, was tun unsere Politiker, speziell die Europa-Politiker? Denen fällt immer mehr Schwachsinn ein, wie z. B. ein Patent auf bestimmte Schweinezüchtungen, welche unsere Landwirte seit Jahrzenten züchten? Spielen sie nun auch schon Gott? Verkaufen plötzlich Traditionen gegen Geld? Wann wird das Wasser gegen Patent abgegeben? Wäre ein riesen Geschäft. Man verkauft irgendwann die Lizenz über das Trinkwasser in Europa oder der Welt und keine Sauf darf mehr trinken, ohne dafür zu bezahlen? Wann hört dieser Schwachsinn endlich auf? Alte Tomatensorten werden als "nicht zum Verzehr geeignet, deklariert" nur weil ein vorher verkauftes Patent ausgelaufen ist und kein Geld mehr bringt!! Meine Frage an die verantwortlichen wäre: "wer hat denn diesen Tomatensorten beigebracht, dass sie mit Ablauf des Patentes für den Menschen nicht mehr essbar geworden sind?" Schämt sich denn niemand mehr, welcher  solchen Unfug verzapft? Es scheint so, dass dieser Irrsinn solange weitergeht, bis endlich mal das Volk Europaweit auf die Straßen geht und die Wahnsinnigen Europaparlamentarier wie die Sau durchs Dorf treiben, denn vorher begreifen die da oben scheinbar nicht mehr, was Recht und Ordnung ist, geschweige denn Moral oder das Recht des eigenen Volkes oder der Natur über sich selbst?  
18.02.11 15:26
#182 @ freckerle
du schreibst "Bio das ich nicht lache"
dazu habe ich letzten ein Beitrag im Mittagsmagazin gesehen.
An einer Schweitzer Uni werden Äpfelbäume gentechnich verändert,damit sie später resistent gegen Schädlinge sind.Der Forscher erzählte wenn alles klappt,würde der Apfel in Zukunft ja ein Bio Apfel sein,weil keine Pestiziede verwendet werden müssen.
Das finde ich schon lustig,wenn man Früchte von Genveränderten Kulturen Bio nennt.

Was ich nicht verstehe ,du schreibst:"werden diejenigen verhungern müssen, welchen dieses Geld fehlt"

Es verhungern  täglich Menschen Weltweit,und nicht weil sie sich das teure Saatgut von Monsanto nicht leisten können,sondern weil es den Rest der Menschheit einfach egal ist.

Es werden Banken mit Milliaden gerettet, Bauern subventioniert damit deren Felder brach liegen ,ein Bruchteil desen würde vielleicht reichen,um den Hunger zu bekämpfen.
Es werden Täglich Tonnen von Lebensmitteln vernichtet nur weil der " weiße Mann" eine Auswahl von 20 verschiedenen Brötchen haben möchte.

Ich glaube du machst es dir zu einfach,Monsanto als Übel der Nahrungsmittelwelt  hinzustellen  
18.02.11 16:22
#183 Monsanto ist nicht alleine Schuld, ...............
auch wir Verbrauchen tragen einen Teil der Schuld.
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Die Stromschnellen liegen hinter uns, nun kommt der Wasserfall!
Ring of Fire hat's gesagt.
01.04.11 15:59
#184 Einsteigen und Türen schliesen,es geht wieder los
ich glaube der Zug nimt jetzt fahrt auf und fährt bis 80$ ,dann werden wir sehen ob er weiter steigt oder wieder ewig hin und her rangiert wird.  
08.04.11 17:04
#185 was eigentlich interessant ist
am Zahlenwerk ist eine kleine Äußerung

Zitat

.......große Schwierigkeiten bereitete uns die vielen billigen Nachahmerprodukte..........

Ich denke der Markt für Gen Produkte schrumpft und ein umsteigen auf diese Linie bringe keinen nennenswerten Umsatz
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auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
03.06.11 13:11
#186 Burn

in hell Monsanto

mit Hugh Grant als CEO

 
05.07.11 11:28
#188 Das Imperium der Schande wächst
Wer mit dieser Aktie Geld verdienen will, sollte sich einfach nur schämen. Keiner kann sagen, er hätte es nicht gewußt, jeder kann sich informieren, wenn er das will.

Wer Geld genug hat, um mit Aktien zu spekulieren, hat es nicht nötig, eine derartig menschenverachtende Geschäftspolitik zu unterstützen. Irgendwann (und das wird nicht mehr lange dauern) wird er selbst zum Opfer seiner Gier.  
05.07.11 11:55
#189 Die Verbraucher haben es in der Hand
3 mal am Tag können wir abstimmen, welche Nahrungsmittel wir kaufen.
Deshalb sind wir als Verbraucher auch mit verantwortlich. Wenn wir den Dreck nicht kaufen, wird er auch nicht produziert.

Und auch als Aktionär sollte man sich seiner Verantwortung bewusst sein...  
06.07.11 12:34
#191 Guck hin beim Einkauf
So blöd der Spruch, so einfach ist es. bei den massenanbietern gehen die Endprodukte von monsanto in den markt. Deswegen genau hingucken was man kauft und dann lieber sein alssen...  
06.07.11 17:06
#192 Kühe sollte Gras und Heu fressen!
Das mögen auch die harmlosen Colibakterien lieber. Werden sie mit Mais gefüttert, verändert sich das Magen-Darm-Milieu, es treten gefährliche Colibakterien (EHEC) auf. Hat in den USA schon etliche Todesfälle z.B. durch Nierenversagen gegeben, die erfolgreich verschwiegen oder bestritten wurden.  Das Fleisch muss mit Lauge usw. desinfiziert werden, weil sich der Kontakt mit Kot nicht vermeiden lässt (die Tiere stehen wegen der intensiven Massentierhaltung teilweise bis zu den Knien in ihren Exkrementen, das Fell ist bei der Schlachtung  völlig verschmiert). Häufig müssen größere Chargen Fleisch zurück gerufen werden, weil sieverseucht sind...

Ohne den billigen (auch noch subventionierten) Mais wäre das Fleisch ja nicht so schön billig. Guten Appetit!  
24.08.11 18:02
#193 Hungersnot
05.10.11 15:26
#194 unbeliebteste Ausbeutungsfirma

 ich spuck auf Monsanto!!!

 

Bewertung:
3

05.10.11 18:48
#195 alle
Menschen wollen satt werden
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Grüsse King-charles
01.11.11 08:24
#196 schaut mal bei propagandafront vorbei

dann wißt ihr was das für ein drecksladen ist

 
01.11.11 09:33
#197 @ king charles
So viel geballte Naivität hätt ich Dir garnicht zugetraut.

Aber hier wird Sie geholfen ;-)
Einfach nur mal einige der zahlreichen Links anklicken und lesen -
falls Dir danach vor Wut über Monsanto und Co. der Schaum vorm Mund steht -
dann bist Du nicht krank, das ist eine ganz normale Reaktion.  
14.12.11 09:23
#198 "Die Bauern sterben in ihrer Ecke"

Ein französischer Bauer zieht gegen Monsanto vor Gericht und erhebt  seine Sache zu einem Musterprozess für Kollegen, die ihre Gesundheit  durch den Gebrauch von chemischen Produkten schädigen

In Kanada wurde das Herbizid Lasso, ein Produkt des Agrarkonzerns Monsanto,  bereits 1985 verboten, in Belgien 1990, in Großbritannien 1992, in  Frankreich aber erst 2007.  Im Frühjahr 2004 fiel ein französischer  Getreidebauer beim Reinigen eines von der April-Sonne beschienenen  Sprühtanks, der mit Lasso gefüllt gewesen war, in eine schwere Ohnmacht,  die von einem Gedächtnisverlust  begleitet war. An den weiteren  Folgeschäden dieses Unfalls, der mehrere Krankenhausaufenthalte mit sich  brachte, leidet er noch heute. Seit gestern wird seine Klage gegen den  französischen Ableger des US-Agrarkonzerns vor einem Zivilgericht in  Lyon verhandelt.

Die Klage sei eine "Premiere im französischen Umweltrecht", teilt  der Anwalt des Getreidebauers den Medien mit. Auch wenn sich der  Konzern darauf berufe, dass das Herbizid Lasso 2004 in Frankreich  zugelassen war, sei der Produzent doch damit nicht seiner Verantwortung  enthoben. Gemeint ist damit, dass Monsanto über die gesundheitlichen  Gefahren von Lasso hätte aufklären sollen. Er sei nicht genügend über  die Risiken des Unkrautvertilgungsmittels informiert gewesen, klagt der  Bauer.

 

Für ihn handelt es sich um eine Art Musterklage; er  klagt im Namen seiner Berufskollegen und es geht ihm dabei um's Prinzip:  Um eine bessere Landwirtschaft, die ein bestimmtes Tempo, das mit  intensiven Einsatz von chemischen Hilfen einhergeht, nicht mitmacht. Um  mehr Umweltbewusstsein und um ein Bewusstsein dafür, was die Bauern  ihrer eigenen Gesundheit antun.

 

Zwar, so ist seinen Worten  zu entnehmen, sind die Leiden seiner Berufskollegen nicht dem  Monsanto-Produkt Lasso zuzuschreiben - das ja mittlerweile auch in  Frankreich nicht mehr zugelassen ist -, aber die "blutende Nase, die  Augen, die stechen, die Kopfschmerzen" sind seiner Ansicht nach allesamt  Symptome, die auf den Gebrauch von chemischen Mitteln zurückzuführen  sind: Anzeichen von "Vergiftungen, die zu schweren Erkrankungen führen".  Nur, dass die Bauern darüber öffentlich schweigen. Sie sterben in ihrem  Winkel, so Paul François, weil sie es nicht wagen, darüber zu sprechen.

...

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36067/1.html


 
19.12.11 10:25
#200 Monsanto ist also die unsympatischste Firma.

Wer lieigt denn auf den  Plätzen zwei und drei? Und in welchem Abstand?
Die Produkte von Lockheed Martin oder Raytheon sind unter menschlichen Gesichtspunkten sicher nicht unbedenklich.
Ob die Regierungen deren Produkte wohl ganz frei von äußerem Druck kaufen?
Was ist mit TEPCO? Die Meldungen zu diesem Thema sind aus den (deutschen) Medien) verschwunden aber was genau da passiert ist vielleicht auch nich ganz im Sinne der gesamten Menschheit.
Ganz zu schweigen von den Ölgesellschaften, denen ab und zu Mal ein paar Liter Rohöl ins Meer laufen und nachher mit diversen Beschwichtigungen versuchen, das Ganze als zu verharmlosen.
Was ist mit der GEZ und dem Finanzamt die die Bürger aussaugen?
Was ist mit den Elektrokonzernen, die diese umweltschädlichen quecksilberhaltigen Energiesparbirnen herstellen? Wenn die Kunden die Wahl hätten, dan würden sie lieber eine Birne für 50 Cents kaufen, die dafür aber ein bißchen mehr Strom verbraucht. Oder auch nicht, wie Tests gezeigt haben.
Mit ein bißchen Überlegung fallen Euch sicher noch andere Unternehmen ein, die in diese Liste passen.
Es mag sein, daß Monsanto der unbeliebteste Konzern ist, aber die nachfolgenden Plätze sind heiß umkämpft.
 

 
28.01.12 19:03
#201 diese Firma

http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=661

hat tausende von Menschen auf dem Gewissen..diese Firma gehört boykotiert

 
29.01.12 20:57
#202 H&M, Mc Donalds ...
29.01.12 23:05
#203 der Threaderöffner sollte erst mal Rechtschreibung
üben....
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"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
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