Der USA Bären-Thread
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neuester Beitrag: 22.05.12 20:02
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| eröffnet am: | 20.02.07 18:45 von: | Anti Lemming | Anzahl Beiträge: | 96380 |
| neuester Beitrag: | 22.05.12 20:02 von: | Kicky | Leser gesamt: | 5943150 |
| davon Heute: | 2166 | |||
| bewertet mit 374 Sternen |
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1. Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor
2. Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
(HSBC warnte bereits)
3. Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
und im Ausland (Handelsdefizit)
4. Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)
5. Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums
6. Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung
7. Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden
8. Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
-> Ende der "globalen Hyperliquidität"
9. Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg
10. Terrorgefahr
11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
das des SP-500 bei 19)
12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
(untypisch)
Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).
Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
ein gut argumentierender Sarazin,der ja immerhin doch als Finanzfachmann gilt-zumindest haben mich die Argumente beeindruckt-auch wenn das hier gegen die political Correctness verstösst...
“Panic” resurfaces. Admittedly, markets rarely get that "cataclysmic crescendo of capitulation" to call for buying stocks, but proprietary measures such as the Panic/Euphoria Model now are intimating that upside opportunity has re-emerged. Meetings with institutional investors do not anecdotally demonstrate that people are “freaked out,” but the sharp decline over the past six weeks has caused significant deterioration of sentiment (even amongst credit investors). Other metrics still are not providing the requisite buy inflection such that a more positive view for stocks is appropriate but that nuance does not imply a willingness to grow long bull horns yet.
The model isn't screaming buy yet. But it's worth noting that it's pretty reliable. Last October, it predicted a 98 percent chance of a double-digit return in stocks, and it was right.
Read more: http://www.businessinsider.com/...nic-resurfaces-2012-5#ixzz1vZya0TSC
http://www.nakedcapitalism.com/2012/05/...reece-to-exit-the-euro.html
Als Bestätigung für den Negativtrend sieht Pieplow den starken Dollar. "Immer wenn Anleger größere Krisen heraufziehen sehen, flüchten sie in die Leitwährung." Zum Dollar hat Europas Gemeinschaftswährung seit dem Herbst um zwölf Prozent abgewertet, allein in den vergangenen zwei Wochen fiel der Euro um fünf Cents.
Der Handelsblatt-Schreiber macht sich das mMn zu einfach. Der US-Dollar ist nicht allgemein stark (siehe USD/JPY unter 80), sondern nur zum Euro. Dies wiederum hat politische Gründe und liegt am drohenden Zerfall der EMU. Dieser Zerfall dürfte zwar auch börsenrelevant werden und einen Bärenmarkt in Aktien und Rohstoffen einleiten. Die Lage ist jedoch anders als 2008, als Rohstoffe im Dollar-CT geradezu manisch hochgepumpt wurden (WTI-Öl bis 147 Dollar), um die drohenden (US-)Bankenprobleme hinter "Assetpreisinflation" zu verstecken. Die Nummer zieht heute nicht mehr.
Inwieweit die aktuelle Euro-Schwäche mit der Rohstoffschwäche zusammenhängt, bleibt "everybody's guess". Es ist gut möglich, dass sich noch viele Trader am alten "Strickmuster" orientieren, dem gemäß EUR/USD rauf mit "risk on" gleichgesetzt wird und EUR/USD runter mit "risk off".
Kritisch wird es allerdings, wenn aufgrund charttechnischer Beobachtungen "Weil"-Sätze gebildet werden. Wer schreibt, die Rohstoffe fallen, "weil" EUR/USD sinkt, interpretiert Korrelationen als Kausalitäten.
Realistisch betrachtet taugt wegen der marktverzerrenden Probleme und Notenbank-Interventionen (hüben wie drüben, inbesondere die "Draghi-Billion") das Währungspaar EUR/USD nicht mehr als Börsenwegweiser.
Den Außenwert des Dollars gibt am besten der Dollarindex (Dollar gegen Korb aus Währungen) wieder, und da kann von "Flucht in den Dollar" (siehe Handelsblatt) bzw. Dollarstärke (noch) nicht die Rede sein. Der Dollarindex stand z. B. im Juni 2010 rund 10 % höher als heute.
http://ransquawk.com/headlines/224072
The crisis at JP Morgan escalated yesterday as it emerged its trading losses in London could rise to as much as $7bn (£4.5bn) and the US bank cancelled a share buyback. Fears were growing that the losses could spiral from an initial $2bn.....In a further blow, chairman and chief executive Jamie Dimon has suspended plans to use the US bank's own funds to buy back $15bn worth of shares.....
Cash.ch berichtet heute Morgen ganz frisch in Berufung auf Reuters von einem kleinen Detail, dass uns alle unser bisheriges Weltbild revidieren lassen muss. Wie so oft ist es mal wieder nicht, wie es scheint. Trockene Materie zwar, aber von gewisser Durchschlagskraft. Es ist nämlich offenbar so, dass die „People’s Bank of China“, also die chinesische Notenbank, über eine Direktverbindung ins US-Finanzministerium verfügt, um dortige Anleihen einzukaufen.
Man wird sich denken, das macht doch wunderbar Sinn, also technisch gesehen – das ist doch effizient, die kaufen ja sowieso recht viele dieser US-Bonds, die Chinesen. Stimmt. Aber in den USA gibt es dafür eigentlich das System der so genannten „Primary Dealers“. Das ist ein Netzwerk von Banken, welche die Ausgaben neuer Staatsanleihen, also die Auktionen, managen und kontrollieren. Wer kaufen will, der braucht einen Primary Dealer. Unbedingt braucht er den!
Es gibt genau 21 festgeschriebene Primary Dealer in den USA. Die Liste liest sich einmal mehr wie die Crème de la Crème der Bankenwelt. Wie es bei cash.ch heißt, würden ausländische Notenbanken grundsätzlich keine Gebühren beim Anleihenkauf zahlen müssen. Nur die Chinesen hätten eben „den Vorteil, dass sie die US-Banken im Dunkeln über ihr Kaufinteresse lassen kann.“ Beim Verkauf müsste ohnehin der Weg über den „Markt“ gegangen werden. Ach so läuft das!!!
Klar logisch, die Chinesen sind nun einmal Premium-Kunde, wenn es um die Abnahme von US-Staatsanleihen geht – und wichtigen Kunden kommt man entgegen. Aber spannend doch auch der Umstand, dass unsere netten Primary Dealer vor jeder „Auktion“ über die komplette Angebots- und Nachfragesituation Bescheid wissen – in Summe natürlich. Und das Sahnehäubchen: Die US-Notenbank FED selbst kauft seit jeher „ihre“ US-Bonds nur über die Primary Dealer… Ja, ähm, cool!
Wer regiert hier eigentlich wen?
„The Governments don’t rule the World… Goldman Sachs rules the World…"
http://www.cashkurs.com/...;tx_t3blog_pi1[daxBlogList][showUid]=10701
... (automatisch gekürzt) ...
Selbst in Ländern wie Irland wird die Lage möglicherweise wieder gefährlich. Experten rechnen sogar damit, dass das Euro-Mitglied ein zweites Rettungspaket von EU und Internationalem Währungsfonds benötigen könnte. ....
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...en-den-bankensturm-1.1362395
Europa braucht eine echte Finanzunion
http://www.wallstreetjournal.de/article
/SB10001424052702304019404577418424003527232.html
http://online.wsj.com/article/...200222787714.html?mod=googlenews_wsj
Allein die teilverstaatlichte spanische Großbank Bankia braucht zusätzliche 7 bis 7,5 Milliarden Euro, um die neuen Auflagen der spanischen Regierung zur Bekämpfung der Branchenkrise zu erfüllen. Die Bank müsse in dieser Höhe ihre Rücklagen für faule Immobilienkredite auffüllen, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Montag bei einem Forum in Madrid. Angesichts ihres Kapitalmangels wird sich Bankia nach Angaben der Zeitung "El País" gezwungen sehen, erneut staatliche Finanzhilfe zu beantragen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...trollieren-a-834283.html
Übrigens, ich werde von einer Holding aus Camorra, Mafia, dem Vatikan und dem Miesmayer Sepp aus Miesbach bezahlt. Meine Aufgabe besteht darin die Weltuntergangpropheten zu irritieren und das alles ohne Pizzo.
Massives Finanzloch: Spaniens Banken entwickeln sich zum Fass ohne Boden
Der Internationale Bankenverband malt ein düsteres Bild für Spaniens Banken. Die Institute könnten weitere 76 Milliarden Euro für Kreditausfälle brauchen, rechnet der IIF vor. Weitere Staatshilfe sei unvermeidbar.
LondonSpaniens Banken droht dem Internationalen Bankenverband IIF zufolge ein weiteres massives Finanzloch. Mit Blick auf die kriselnde Wirtschaft könnten die Geldhäuser zusätzlich 76 Milliarden Euro brauchen, um Kreditausfälle zu schultern, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten globalen Wirtschaftsbericht des IIF hervorgeht.
Der Verband schätzt die Höhe der faulen Kredite auf bis zu 260 Milliarden Euro. Der Wert gehe auf eine Hochrechnung der erwarteten Verluste im vom EU-Rettungsschirm EFSF gestützten Irland zurück. „Spaniens makroökonomische Aussichten sind schlechter als die von Irland - vor allem was Wachstum und Arbeitslosigkeit angeht“, stellt der IIF fest.
Die spanischen Kreditinstitute seien dabei, Mittel über 184 Milliarden Euro zusammenzutragen. Damit bliebe eine Lücke von bis zu 76 Milliarden. Der Großteil der Verluste falle auf gewerbsmäßige Immobilienkredite an, die vor allem regionale Sparkassen halten. Diese könnten die Rückstellungen übersteigen und die Hilfe durch den Staat erforderlich machen, konstatiert der IIF.
Ein Turm, der die Wolken küsst
„Schwere Rezession“: OECD warnt Euro-Zone vor Teufelskreis
Die schwache Konjunktur und das wacklige Finanzsystems drücken die Euro-Zone in einen Teufelskreis - und eine womöglich schwere Rezession, argumentiert die OECD. Daher empfehlen die Ökonomen drastische Maßnahmen.
ParisDie Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht das Risiko einer "schweren Rezession" in der Eurozone. Der Euro-Zone drohe ein wirtschaftlicher Rückgang von zwei Prozent, erklärte der OECD-Chefökonom Pier Carlo Padoan. Der nötige Reformprozess habe zwar begonnen, werde aber durch maues Wirtschaftswachstum gebremst, teilte die Organisation am Dienstag in ihrem halbjährlichen Wirtschaftsausblick mit.
Padoan warnte: "Vor diesem Hintergrund wächst die Gefahr eines Teufelskreises, der durch eine hohe und nicht abnehmende Verschuldung, ein schwaches Bankensystem, eine zu starke fiskalische Straffung und ein niedrigeres Wachstum in Gang gesetzt werden könnte." Die Staatsschuldenkrise sei noch nicht gebannt. "Sie stellt nach wie vor den größten Risikofaktor für die Weltwirtschaft dar."
www.ftd.de/politik/konjunktur/...bwaertsspirale-stoppen/70040461.html
Schlimm trieb es u. a. Lavrentis Lavrentiadis, Direktor der Athener Protonbank. Er schaffte Einlagen der Proton-Bank in Höhe von 700 Mio. in die Schweiz und ließ seine Bank anschließend mit 900 Mio. Euro von der EU ausbailen.
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Wie die Schweizer "Handelszeitung" berichtete, hat der griechische Staatsanwalt Jannis Dragatsis ein Konto bei dem Zürcher Finanzdienstleister GHP Arbitrium sicherstellen lassen, auf dem Lavrentiadis umgerechnet 160 Millionen Euro lagert. Ein entsprechendes Rechtshilfeersuchen wollen die griechischen Ermittlungsbehörden nachreichen. Dem Vernehmen nach könnte es sich um "Fluchtgeld" handeln.
Denn die Protonbank musste im Vorjahr mit einer Finanzspritze in Höhe von 900 Millionen Euro vor der Pleite bewahrt werden, wovon aber rund 700 Millionen Euro in Form von Darlehen und Krediten an acht Gesellschaften geflossen sein sollen, die die Athener Staatsanwaltschaft Lavrentiadis zurechnet.
www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/...160-Millionen-ein.html
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A.L.: Schon interessant, für was die EU-"Solidarzahlungen" alles verwendet wurden...
Dafür ist ELA nicht gedacht. Würde, ja würde die Liquidität im Lande verbleiben, dann hätte ELA einen Sinn. So aber wird auf das Feuer der Kapitalflucht noch Benzin gegossen.
Von Gregory Zuckerman und Liz Rappaport
THE WALL STREET JOURNAL
NEW YORK (Dow Jones)--Die Londoner Handelsverluste von J.P. Morgan Chase & Co
dürften zu einem bedeutenden Teil die Gestalt eines Nullsummenspiels annehmen:
Einige der größten Rivalen der New Yorker Bank können sich über hohe
Kapitalzuflüsse freuen. Von den mindestens 2 Milliarden US-Dollar an
Handelsverlusten dürfte eine Gruppe von etwa einem Dutzend Banken, darunter die
Goldman Sachs Group Inc und Bank of America Corp, bis zu 1 Milliarde Dollar
einstreichen, sagten Händler und mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Gelegentlich stünden die Positionen des J.P. Morgan Chief Investment Office
direkt diametral denen der Konkurrenz gegenüber.
Die erfolgreiche Konkurrenz erhandelte sich das Geld auf verschiedenen Wegen.
Einige handelten direkt mit der J.P. Morgan-Sparte und Bruno Iksil, dem wegen
seiner hohen Wetten als "Londoner Wal" bezeichneten Händler. Diese Banken
bauten für sich selbst oder ihre Kunden Positionen in
Kreditausfallversicherungen auf. J.P. Morgan verkaufte diese Finanzprodukte in
diesem Jahr in großem Umfang.
Andere verdienten als Intermediäre fast schon unfreiwillig Geld mit der J.P.
Morgan-Sparte. Diese Banken wollten die Positionen eigentlich an ihre Kunden
weitergeben. Das Geschäft schlug fehl. Die Kunden lehnten ab. Jetzt stehen
diese Banken mit ihren Positionen als glückliche Sieger da, die
Überraschungsgewinne einfahren. Womit J.P. Morgan nicht gerechnet hatte, trat
ein: Die Kreditausfallversicherungen gewannen an Wert und bescherten den
Arbeitgebern des "Londoner Wals" herbe Verluste.
Einige Banken sitzen jetzt auf hohen Gewinnen, die bisher noch nicht
realisiert wurden. Deswegen ist noch nicht klar, wie hoch die Gewinne im
Endeffekt ausfallen werden. Sprecher von J.P. Morgan, Goldman Sachs und Bank of
America wollten keine Stellungnahmen abgeben. Andere Banken gingen leer aus:
Die Citigroup Inc ging auch Kontrakte mit dem "Londoner Wal" ein und profitiert
trotzdem nicht von den großen Verlusten des Konkurrenten.
Dagegen kommen laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen einige
Hedge-Fonds groß ins Geschäft. Diese können mit Gewinnen von jeweils 50
Millionen Dollar und mehr rechnen.
An den meisten Handelstagen war J.P. Morgan der größte Verkäufer von
Kreditausfallversicherungen, bezogen auf den Index CDX.IG.NA.9, der den Wert
von Unternehmenskrediten abbildet. Einige Hedge-Fonds und andere Anleger gingen
Wetten gegen Iksils Positionen ein. Manche Banken trommelten geradezu für
Gegenpositionen zu Iksils Wetten, sagten Personen, die Einblick in die
Kommunikation der Banken hatten.
Der gewaltige Verkauf von Kreditausfallversicherungen auf den CDX.IG.NA.9
machte es teurer, sich gegen den Ausfall der einzelnen Unternehmen selbst zu
schützen. Viele Banken und Hedge-Fonds rechneten damit, dass sich die Preise
zwischen dem Index und den einzelnen Versicherungen gegen den Ausfall von
Unternehmenskrediten wieder annähern würden. Im Endeffekt behielten sie Recht.
Während der vergangenen zwei Wochen spürten Händler die Quellen von J.P.
Morgans immensen Handelsverlusten auf. Im Vordergrund stand die Frage, wie sie
sich auf mehr als 2 Milliarden Dollar aufsummieren konnten. Jetzt wollen sie
auch herausfinden, wie sich J.P. Morgan aktuell positioniert.
Einige Händler meinen, die Großbank habe ihre Positionen im April bereinigt,
bevor sie diesen Monat mit den Verlusten an die Öffentlichkeit ging. Diese
Schachzüge sollten vor großen Ausschlägen bei den Marktpreisen schützen, sobald
andere Banken von J.P. Morgans Verlustposition Wind bekamen.
Unterdessen hat J.P. Morgan das Aktienrückkaufprogramm ausgesetzt, das erst
vor 2 Monaten angekündigt wurde. Bankchef James Dimon will erst einmal auf
Nummer sicher gehen. Der Schritt beruhe nicht auf Vorgaben der
Aufsichtsbehörden. Dimon will die Quartalsdividende allerdings nicht kürzen und
die Entscheidung zum ausgesetzten Aktienrückkauf nicht als Zeichen gewertet
wissen, dass sich die Handelsverluste noch ausweiteten.
-Von Gregory Zuckerman und Liz Rappaport, The Wall Street Journal;
+49 (0)69 29725 130, unternehmen.de@dowjones.com
Serena Ng hat zu diesem Artikel beigetragen.
DJG/DJN/axw/mgo
(END) Dow Jones Newswires
May 22, 2012 07:04 ET (11:04 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2012
... (automatisch gekürzt) ...
Andererseits muss man bei Bond-Shorts Geduld haben. Hedgefonds-Manager Paulson aus NY musste mehrere Jahre warten, bis seine Short auf US-CDOs (Housing-Verbriefungen) ihm im Jahr 2009 einen Gewinn von über 3 Milliarden Dollar abwarfen.
Wenn Eurobonds offiziell kämen, dürfte der Bundfuture mMn auf 120 "abkacken".
Glaubt hier jemand an weitere Höhenflüge? Musicus nannte kürzlich 145 als Kursziel. Bin zurzeit nicht im Bufu positioniert, würde aber oberhalb 144 gern neue Shorts kaufen.
Fitch downgrades Japan to A+, outlook negative
By William L. Watts
FRANKFURT (MarketWatch) -- Fitch Ratings on Tuesday downgraded Japan to A+ and issued a negative outlook on the country's credit rating, citing rising public debt levels. Japan's long-term foreign rating had stood at AA and its local currency issuer default rating was previously at AA-. "The downgrades and negative outlooks reflect growing risks for Japan's sovereign credit profile as a result of high and rising public debt ratios," said Andrew Colquhoun, head of Asia-Pacific sovereigns at Fitch, in a news release "The country's fiscal consolidation plan looks leisurely relative even to other fiscally-challenged high-income countries, and implementation is subject to political risk," he said.
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Kommentar A.L.:
- Wenn ein Land Konjukturspritzen auf Kredit finanziert, wird es von den US-Ratingagenturen wegen der Zunahme der Staatsverschuldung runtergestuft (Japan).
- Wenn ein Land Sparprogramme zur Rückführung der Staatsverschuldung umsetzt, wird es von den US-Ratingagenturen wegen des sinkenden BIP runtergestuft.
Nur Amiland selbst macht alles richtig, weil ja die Ausländer (Dollargläubiger) für die dortigen Konjunkturprogramme aufkommen, soweit Bernanke die neuen Staatsschulden nicht auf die Fed-Festplatte "kopiert".
....Piraeus Bank has sued both the news agency, a unit of Thomson Reuters Corp, and the article's author, reporter Stephen Grey. The lawsuit accuses Reuters of malicious defamation and of wishing "to harm the entire Greek banking system."
The Reuters special report, headlined "A Greek banker's secret property deals" and published on Apr. 2, reported Piraeus had rented at least seven properties that were owned by a series of private investment companies directed among others by the wife and two children of the bank's executive chairman, Michalis Sallas, and financed by Piraeus bank loans.....
und hier der Artikel von Reuters:
http://www.reuters.com/article/2012/04/02/...us-idUSBRE83107P20120402
Sallas and his wife and his two children have also run a series of private investment companies that public records show have sealed millions of euros in real estate business with Piraeus, deals that were not disclosed to shareholders.
In wealthy locations in Athens and its suburbs and on at least one Greek island, these companies bought properties with loans from Piraeus and then rented at least seven of the buildings back to the bank, which used them as branches. Piraeus also bought properties from the companies and financed other buyers to buy properties from them.
Among the most unusual deals were transactions involving companies linked to Staikou, Sallas' children Giorgos and Myrto, as well as key former Piraeus executives. These centered on the sale to Piraeus in April 2006 of three different properties, via three different private businessmen. According to property records, each of the businessmen bought a property for a knock-down price from the family companies and then sold them on to Piraeus for more than double that price. On paper, they generated a 160 percent total cash profit for the men, nearly 6 million euros, within the space of three weeks.
According to real estate and legal experts in Athens, a pattern of quick sales is often used in complex tax avoidance schemes. Such deals are legal if all taxes were paid. But one businessman named in the sales documents told Reuters his name had been used without his knowledge. He had "never owned property in Athens in my life," he said.....
jaja AL pass nur auf!
Eine weitere Stufe kann man mMn nicht ausschließen. Eurobonds werden sicherlich keine Rolle spielen. Die Europäische Investitionsbank legt schon seit langer Zeit Anleihen auf, die von allen EU-Mitglieder garantiert werden, also Eurobonds nach den Investitionsvorgaben der EU, primär Finanzierungen der Struktur. Die Rettungsfonds legen Eurobonds auf, garantiert von den Mitglieder der Eurozone zwecks staatlicher Finanzierung unter Auflagen. Quasi bedingungslose Eurobonds für einen definierten Anteil der Staatsschulden wird es frühestens nach der Absegnung des Fiskalpaktes geben, also nicht mehr in diesem Jahr.
Wesentlich für die Entwicklung der Zinsen in den Fluchtländern wird die Entwicklung der Lage nach einer Griechenpleite sein. Sollte es bei weitem nicht so schlimm werden wie manche es uns weismachen wollen, würde viele Fluchtgelder den Rückweg antreten.
Ob Deutschland und andere allerdings Obama versprochen haben Griechenland nicht vor der gelaufenen Wahl Pleite gehen zu lassen und die USA im Gegenzug helfen werden, weiß ich nicht. Es könnte also sein, dass die Griechenpleite erst im nächsten Winter stattfindet. Nach Schäuble wird es noch ungefähr 2 Jahre krisenhaft in der Eurozone zugehen. Diese Aussage hat vieles für sich.
Das kann man nur aus Sicht der Schuldensünder verstehen. Bei ihnen sind die sozialen Kosten der Anpassung so hoch wie zuvor die kreditfinanzierten Übertreibungen. Die Gemeinschaft erwartet aber keine bessere Zukunft, wenn das süße Leben auf Pump auf Kosten der letzten soliden Schuldner Europas so lange fortgesetzt wird, bis auch diese zusammenbrechen. Eurobonds setzen solche falschen Anreize. „Wenn man auf Risiken anderer Geld ausgibt, ist das eine Versuchung, der keiner widerstehen kann.“ Das sagte aus gutem Grund Finanzminister Schäuble zum Jahresbeginn in Davos. Hoffentlich widersteht er der Versuchung, auch noch diesen Grundsatz auf dem Altar der „Euro-Rettung“ zu opfern. Es ist schon schlimm genug, dass Schäuble höheren Inflationsraten das Wort redet, während sein Haus, auch wegen Kapitalflucht aus Südeuropa, erstmals eine Anleihe mit einem Kupon von null Prozent begibt.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-schuldenunion-11760311.html
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/...nt-zinsen-zahlen-11759733.html
Spain has been weakened by the government deficit of 8.9%, the 24+% unemployment, the IIF's recent estimate of additional bank loan losses up to EUR260B, and possible depositor withdrawals. Over the past three fiscal years (i.e., from 2008 to 2010), Spain's GDP declined from EUR1.09 trillion to EUR1.07 trillion. Meanwhile, its debt mushroomed from EUR381B to EUR563B. The recently-reported quarters are of little comfort since the debt has risen to EUR 641B while GDP has been more or less flat resulting in a 67% debt to GDP as of 2010 (near 88% currently) and are rising. Social benefits are a major problem; while payments to the govt have been more or less flat over the past four years (up EUR 8 billion), payments from the government have been up EUR 44B). As a result, Spain is short about EUR50B per year for social payments, EUR20B per year for interest, and an additional EUR 30B for asset growth; hence the EUR100B per annum increase in debt. Unemployment is at depression levels of 24% while adjusted wage rates have declined.
Spain will inevitably be faced with sizable payments to support its banking sector and for its weaker provinces. Assets of Spain's largest two banks exceed its GDP. We are slipping our rating to "BB"; watch for requests for support from the banks.
http://www.zerohedge.com/news/egan-jones-cuts-spain-bb-bb





