Wulff erklärt Rücktritt: "Bin immer aufrichtig gewesen"
17.02.12 11:21
aktiencheck.de EXKLUSIV
Berlin (aktiencheck.de AG) - Christian Wulff hat heute seinen Rücktritt als deutscher Bundespräsident bekannt gegeben.
Wie Wulff soeben in einer nur wenige Minuten dauernden Erklärung aus dem Schloss Bellevue in Berlin mitteilte, habe er seine ganze Kraft dem Amt des Bundespräsidenten gewidmet. Allerdings könne er als deutsches Staatsoberhaupt nicht mehr auf das Vertrauen der Mehrheit der Bürger bauen. Vor diesem Hintergrund sei es ihm nicht mehr möglich, das Amt des Bundespräsidenten auszuüben, so Wulff.
Wulff wolle mit seinem Rücktritt den Weg zügig freimachen für einen Nachfolger. Als sein Vertreter werde vorübergehend Bundesratspräsident Horst Seehofer fungieren.
Christian Wulff räumte in seiner Erklärung ein, dass er Fehler gemacht habe. Allerdings sei er immer aufrichtig gewesen. In seinen Ämtern habe er sich stets rechtlich korrekt verhalten, so Wulff.
Christian Wulff trat das Amt des Bundespräsidenten im Juni 2010 an, nachdem sein Vorgänger Horst Köhler überraschend seinen Rücktritt erklärt hatte. Der Druck auf Christian Wulff hatte in den vergangenen Wochen zugenommen. Gestern wurde darüber hinaus bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Hannover im Fall Wulff einen Anfangsverdacht wegen Vorteilsannahme bzw. Vorteilsgewährung sieht. Die Staatsanwaltschaft Hannover hatte vor diesem Hintergrund bei dem Präsidenten des Deutschen Bundestages die Aufhebung der Immunität des Bundespräsidenten beantragt. (17.02.2012/ac/e/mb)
Wie Wulff soeben in einer nur wenige Minuten dauernden Erklärung aus dem Schloss Bellevue in Berlin mitteilte, habe er seine ganze Kraft dem Amt des Bundespräsidenten gewidmet. Allerdings könne er als deutsches Staatsoberhaupt nicht mehr auf das Vertrauen der Mehrheit der Bürger bauen. Vor diesem Hintergrund sei es ihm nicht mehr möglich, das Amt des Bundespräsidenten auszuüben, so Wulff.
Christian Wulff räumte in seiner Erklärung ein, dass er Fehler gemacht habe. Allerdings sei er immer aufrichtig gewesen. In seinen Ämtern habe er sich stets rechtlich korrekt verhalten, so Wulff.
Christian Wulff trat das Amt des Bundespräsidenten im Juni 2010 an, nachdem sein Vorgänger Horst Köhler überraschend seinen Rücktritt erklärt hatte. Der Druck auf Christian Wulff hatte in den vergangenen Wochen zugenommen. Gestern wurde darüber hinaus bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Hannover im Fall Wulff einen Anfangsverdacht wegen Vorteilsannahme bzw. Vorteilsgewährung sieht. Die Staatsanwaltschaft Hannover hatte vor diesem Hintergrund bei dem Präsidenten des Deutschen Bundestages die Aufhebung der Immunität des Bundespräsidenten beantragt. (17.02.2012/ac/e/mb)
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