US-Notenbankchef Bernanke äußert sich verhalten optimistisch zur US-Konjunktur
02.02.12 17:51
aktiencheck.de EXKLUSIV
Washington (aktiencheck.de AG) - Der US-Notenbankchef Ben Bernanke hat sich am Donnerstag zur wirtschaftlichen Lage in den USA zu Wort gemeldet.
Im Rahmen einer Rede erklärte der Notenbankchef, dass sich die Gesamtlage in den vergangenen zweieinhalb Jahren kontinuierlich stabilisiert habe, Dennoch bleibe die Gesamtsituation nach wie vor fragil wobei die US-Wirtschaft angesichts des weiterhin schwachen Arbeitsmarkts und der zurückhaltenden Aufwärtsbewegung anfällig bleibe. Dies habe sich im vergangenen Jahr gezeigt, als die Auswirkungen der Erdbebenkatastrophe in Japan sowie die nach wie vor schwelende Schuldenkrise in Europa ihre Spuren hinterlassen hätten.
In den vergangnen Monaten hätten sich nach Aussage von Bernanke jedoch einige Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt abgezeichnet. Auch die zuletzt vom Offenmarktausschuss der Federal Reserve Bank veröffentlichte Prognose lasse für das Jahr 2012 eine leichte Verbesserung beim Wirtschaftswachstum gegenüber 2011 erwarten, so der Notenbankchef weiter. Allerdings bleibe der Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung weiter unsicher. Dabei verwies Bernanke unter anderem auf die bestehenden Gefahren hinsichtlich einer Eskalation der weiter schwelenden Euro-Schuldenkrise und kündigte Maßnahmen für diesen Fall an, um das US-Finanzsystem und die US-Wirtschaft zu schützen.
Besorgt äußerte sich Berenanke bezüglich der hohen Staatsverschuldung. Zwar werde sich die Verschuldung angesichts des anhaltenden Wirtschaftswachstums in den kommenden Jahren weiter verringern. Dennoch werde die USA auch nach der Bewältigung der derzeitigen Wirtschaftskrise und der Normalisierung der konjunkturellen Entwicklung mit einem hohen Haushaltsdefizit zu kämpfen haben, so Bernanke. In diesem Zusammenhang rief der US-Notenbankchef die US-Regierung dazu auf, durch fiskalpolitische Maßnahmen die Staatsverschuldung im Verhältnis zur Einnahmensituation zumindest zu stabilisieren bzw. eine schrittweise Verringerung des Schuldenbergs zu ermöglichen, ohne dabei die wirtschaftliche Erholung zu gefährden. Unter anderem regte Bernanke dabei entsprechende steuerpolitische Maßnahmen oder Investitionsprogramme an.
Bezüglich der weiteren Inflationsentwicklung äußerte sich Bernanke erneut optimistisch, dass sich die zuletzt in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 gesehene Abkühlung der Konsumentenpreise angesichts stabilerer Rohstoffpreise und einem weiterhin von Unsicherheiten geprägten konjunkturellen Umfeld weiter fortsetzen werde. (02.02.2012/ac/e/mb)
Im Rahmen einer Rede erklärte der Notenbankchef, dass sich die Gesamtlage in den vergangenen zweieinhalb Jahren kontinuierlich stabilisiert habe, Dennoch bleibe die Gesamtsituation nach wie vor fragil wobei die US-Wirtschaft angesichts des weiterhin schwachen Arbeitsmarkts und der zurückhaltenden Aufwärtsbewegung anfällig bleibe. Dies habe sich im vergangenen Jahr gezeigt, als die Auswirkungen der Erdbebenkatastrophe in Japan sowie die nach wie vor schwelende Schuldenkrise in Europa ihre Spuren hinterlassen hätten.
Besorgt äußerte sich Berenanke bezüglich der hohen Staatsverschuldung. Zwar werde sich die Verschuldung angesichts des anhaltenden Wirtschaftswachstums in den kommenden Jahren weiter verringern. Dennoch werde die USA auch nach der Bewältigung der derzeitigen Wirtschaftskrise und der Normalisierung der konjunkturellen Entwicklung mit einem hohen Haushaltsdefizit zu kämpfen haben, so Bernanke. In diesem Zusammenhang rief der US-Notenbankchef die US-Regierung dazu auf, durch fiskalpolitische Maßnahmen die Staatsverschuldung im Verhältnis zur Einnahmensituation zumindest zu stabilisieren bzw. eine schrittweise Verringerung des Schuldenbergs zu ermöglichen, ohne dabei die wirtschaftliche Erholung zu gefährden. Unter anderem regte Bernanke dabei entsprechende steuerpolitische Maßnahmen oder Investitionsprogramme an.
Bezüglich der weiteren Inflationsentwicklung äußerte sich Bernanke erneut optimistisch, dass sich die zuletzt in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 gesehene Abkühlung der Konsumentenpreise angesichts stabilerer Rohstoffpreise und einem weiterhin von Unsicherheiten geprägten konjunkturellen Umfeld weiter fortsetzen werde. (02.02.2012/ac/e/mb)
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