Ölpreis: Politik und Marktspekulationen bestimmen weiter die Richtung
22.02.12 11:44
aktiencheck.de EXKLUSIV
Westerburg (www.aktiencheck.de) - Die Ölpreise konnten in den vergangenen Tagen deutlich zulegen. Während Öl der Sorte WTI am Dienstag allerdings einen leichter Dämpfer erhalten hat und zur Stunde 0,29% auf 105,80 USD nachgibt, setzt Öl der Sorte Brent seine Aufwärtsbewegung fast ungehindert fort. Derzeit gibt es allerdings auch hier einen kleinen Rücksetzer um 0,17% auf 121,00 USD.
Preisunterstützend wirkt weiterhin das Säbelrasseln des Iran, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets. Da Frankreich und Großbritannien so gut wie kein Rohöl aus dem Iran bezogen hätten, habe der am Montag verkündete Lieferstopp keine nennenswerten Auswirkungen für den Iran selbst. Allerdings reiche er aus, dass die Ölpreise weiter steigen würden, was die eigentliche Absicht des Iran sein dürfte. Wie die Daten der ICE gestern gezeigt hätten, sei auch der Preisanstieg bei Brent aktuell stark von spekulativen Finanzinvestoren getrieben.
Damit zeigt sich, dass die Ölpreise nach wie vor stark von politischen Ereignissen und den Spekulationen an den Märkten beeinflusst werden. Ein Ende dieser Entwicklung scheint vorerst nicht in Sicht.
Die technischen Analysten der BNP Paribas rechnen heute mit einer Seitwärtsbewegung bei Brent. Es biete sich dabei am Mittwoch noch die Möglichkeit weiter steigender Notierungen bis auf 122,30 bis 122,50 USD, hier sollte die Oberkante des Trendkanals dann aber wieder aufhalten. Bei einem Rücksetzer, der ausgehend von der Oberkante bereits am Mittwoch einkalkuliert werden müsse, biete derzeit das Niveau um 119,70 USD einen wichtigen Unterstützungsbereich. Erst darunter auf Stundenschlusskursbasis komme es zu einem kleinen Verkaufssignal in Richtung 118,26 USD und maximal bis auf 116,92 bis 116,60 USD. (Analyse vom 22.02.2012) (22.02.2012/ac/e/mb)
Preisunterstützend wirkt weiterhin das Säbelrasseln des Iran, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets. Da Frankreich und Großbritannien so gut wie kein Rohöl aus dem Iran bezogen hätten, habe der am Montag verkündete Lieferstopp keine nennenswerten Auswirkungen für den Iran selbst. Allerdings reiche er aus, dass die Ölpreise weiter steigen würden, was die eigentliche Absicht des Iran sein dürfte. Wie die Daten der ICE gestern gezeigt hätten, sei auch der Preisanstieg bei Brent aktuell stark von spekulativen Finanzinvestoren getrieben.
Damit zeigt sich, dass die Ölpreise nach wie vor stark von politischen Ereignissen und den Spekulationen an den Märkten beeinflusst werden. Ein Ende dieser Entwicklung scheint vorerst nicht in Sicht.
Die technischen Analysten der BNP Paribas rechnen heute mit einer Seitwärtsbewegung bei Brent. Es biete sich dabei am Mittwoch noch die Möglichkeit weiter steigender Notierungen bis auf 122,30 bis 122,50 USD, hier sollte die Oberkante des Trendkanals dann aber wieder aufhalten. Bei einem Rücksetzer, der ausgehend von der Oberkante bereits am Mittwoch einkalkuliert werden müsse, biete derzeit das Niveau um 119,70 USD einen wichtigen Unterstützungsbereich. Erst darunter auf Stundenschlusskursbasis komme es zu einem kleinen Verkaufssignal in Richtung 118,26 USD und maximal bis auf 116,92 bis 116,60 USD. (Analyse vom 22.02.2012) (22.02.2012/ac/e/mb)
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