Heile Welt am Aktienmarkt? Insider schlagen Alarm!
13.02.12 09:06
aktiencheck.de EXKLUSIV
London (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Capital-Manager" haben einen Beitrag zum Aktienmarkt veröffentlicht.
Nachfolgend finden Sie den genauen Wortlaut des Berichts:
Noch im Großteil der Vorwoche herrschte an den Märkten eitel Sonnenschein. Doch nun kündigt sich ein Stimmungsumschwung an. Die Sparforderungen an Griechenland heizen die Stimmung in Südeuropa weiter an. Und auch bei den Geberländern, allen voran Deutschland, wächst der Unmut gegenüber Griechenland, das sich längst als reformunfähig erwiesen hat. Viele griechische Politiker wollen im Vorfeld der Parlamentswahl im April schlichtweg nicht direkt mit den schmerzhaften Einschnitten in Verbindung gebracht werden. Aber Hand aufs Herz: Würde das hierzulande anders sein?
Wir meinen: Griechenland ist ein Fass ohne Boden, eine Insolvenz des Euro-Landes scheint unausweichlich. Politik und Finanzwirtschaft schinden aktuell lediglich Zeit, um sich für den "Worst Case" zu rüsten. Inwieweit dies überhaupt möglich ist, bleibt fraglich, denn die Folgen der überfälligen Griechenpleite für Deutsche Bank, Commerzbank & Co. (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) sind aus unserer Sicht nicht kalkulierbar.
An den Aktienmärkten ging es zuletzt wieder etwas gemächlicher zu: Eine Pause ist überfällig, was die überkauften Indices unterstreichen. Nach einer 20-Prozent-Rally seit Herbst 2011 wachsen auch an der Wall Street die Bäume nicht in den Himmel: Die Chancen für fallende Kurse stehen derzeit sehr gut. Wo die Reise beim DAX hingehen kann, finden Sie in der Capital-Manager-Ausgabe vom 23. Januar.
Bedenklich ist außerdem das Verhalten der Unternehmensinsider, welches das US-Researchhaus Argus regelmäßig analysiert. Demnach stoßen die US-Insider, also Firmenlenker, Direktoren und Großaktionäre, derzeit Aktien in einem Ausmaß ab, wie zuletzt im Juli 2011. Der damaligen Verkaufswelle folgte ein mehrwöchiger Schwächeanfall am Aktienmarkt, der den Dow Jones rund 2.000 Punkte kostete. Nun folgen derartigen Insideraktivitäten nicht zwangsläufig starke Abverkäufe, doch ein Warnsignal sehen wir hierin allemal. Dies gilt es bei aktuellen Dispositionen im Auge zu behalten. Zum Kauf von 08/15-Standardwerten wie Allianz, Siemens oder Microsoft gibt es sicherlich bessere Zeitpunkte als aktuell.
Wir setzen weiterhin auf defensive Wachstumswerte und solide Rohstoffproduzenten, deren jüngste Performance für diese Strategie spricht. Überdies sprechen die Chartbilder von Öl, Gold & Silber mittel- und langfristig für weiter steigende Preise. Auf kurze Sicht sind auch hier Korrekturen zu erwarten. (13.02.2012/ac/e/k)
Nachfolgend finden Sie den genauen Wortlaut des Berichts:
Noch im Großteil der Vorwoche herrschte an den Märkten eitel Sonnenschein. Doch nun kündigt sich ein Stimmungsumschwung an. Die Sparforderungen an Griechenland heizen die Stimmung in Südeuropa weiter an. Und auch bei den Geberländern, allen voran Deutschland, wächst der Unmut gegenüber Griechenland, das sich längst als reformunfähig erwiesen hat. Viele griechische Politiker wollen im Vorfeld der Parlamentswahl im April schlichtweg nicht direkt mit den schmerzhaften Einschnitten in Verbindung gebracht werden. Aber Hand aufs Herz: Würde das hierzulande anders sein?
An den Aktienmärkten ging es zuletzt wieder etwas gemächlicher zu: Eine Pause ist überfällig, was die überkauften Indices unterstreichen. Nach einer 20-Prozent-Rally seit Herbst 2011 wachsen auch an der Wall Street die Bäume nicht in den Himmel: Die Chancen für fallende Kurse stehen derzeit sehr gut. Wo die Reise beim DAX hingehen kann, finden Sie in der Capital-Manager-Ausgabe vom 23. Januar.
Bedenklich ist außerdem das Verhalten der Unternehmensinsider, welches das US-Researchhaus Argus regelmäßig analysiert. Demnach stoßen die US-Insider, also Firmenlenker, Direktoren und Großaktionäre, derzeit Aktien in einem Ausmaß ab, wie zuletzt im Juli 2011. Der damaligen Verkaufswelle folgte ein mehrwöchiger Schwächeanfall am Aktienmarkt, der den Dow Jones rund 2.000 Punkte kostete. Nun folgen derartigen Insideraktivitäten nicht zwangsläufig starke Abverkäufe, doch ein Warnsignal sehen wir hierin allemal. Dies gilt es bei aktuellen Dispositionen im Auge zu behalten. Zum Kauf von 08/15-Standardwerten wie Allianz, Siemens oder Microsoft gibt es sicherlich bessere Zeitpunkte als aktuell.
Wir setzen weiterhin auf defensive Wachstumswerte und solide Rohstoffproduzenten, deren jüngste Performance für diese Strategie spricht. Überdies sprechen die Chartbilder von Öl, Gold & Silber mittel- und langfristig für weiter steigende Preise. Auf kurze Sicht sind auch hier Korrekturen zu erwarten. (13.02.2012/ac/e/k)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 6.331,04 | 6.271,22 | 59,82 | +0,95% | 21.05./17:45 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 7.524 | 4.966 | |
Werte im Artikel
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