Fraport steht weiterhin zu Gesprächsbereitschaft mit GdF


20.02.12 19:19
aktiencheck.de EXKLUSIV

Frankfurt am Main (www.aktiencheck.de) - Der Flughafenbetreiber Fraport AG (ISIN DE0005773303 / WKN 577330) erklärte am Montag, dass sich die operativen Vorkehrungen in Bezug auf die aktuellen Streikmaßnahmen der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) weiter bewähren. So können nach bisherigem Stand über 80 Prozent der Flugbewegungen sichergestellt werden.

Am Flughafen Frankfurt kam es laut Fraport bislang zu lediglich 240 Annullierungen bei 1.250 geplanten Flugbewegungen am heutigen Tag. An den zwei Streiktagen der vergangenen Woche konnten bereits jeweils 70 Prozent und mehr der Flugbewegungen im Zeitraum der Streiks erfolgreich bewältigt werden. Für die 1.200 geplanten Flugbewegungen des morgigen Tages erwartet Fraport wieder ähnlich gute Werte.

Fraport steht weiterhin zu seinem Gesprächsangebot und fordert die GdF auf, umgehend ihre Extremforderungen von bis zu 70 Prozent Gehaltssteigerungen zurückzunehmen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Fraport ist in zahlreichen Punkten auf die Forderungen der GdF eingegangen. So hat Fraport die Forderungen für die Vorfeldkontrolle nahezu erfüllt. Für die beiden in Frankfurt von der GdF an Flughäfen erstmals verhandelten Bereiche, der Verkehrszentrale und Vorfeldaufsicht, sind die Forderungen im Verhältnis zu vergleichbaren Tätigkeiten in anderen Bereichen so extrem hoch, dass sie in keiner Relation mehr zu diesen stehen und das Gehaltsgefüge insgesamt sprengen.

Die Fraport-Aktie schloss im Xetra-Handel bei 46,83 Euro (+2,58 Prozent). Im Frankfurter Handel gewinnt der Titel 2,39 Prozent auf 46,78 Euro. (20.02.2012/ac/e/a)




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