Bundesbank sieht deutsche Wirtschaft in temporärer Schwächephase
20.02.12 14:15
aktiencheck.de EXKLUSIV
Berlin (www.aktiencheck.de) - Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer temporären Schwächephase. Dies geht aus dem am Montag vorgelegten Monatsbericht der Bundesbank hervor.
Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft ist im Herbst 2011 ins Stocken geraten. Die konjunkturelle Delle, die sich bereits seit einigen Monaten abgezeichnet hatte, wurde durch die Verlangsamung der globalen Wirtschaftsentwicklung im Verein mit realwirtschaftlichen Belastungen im Euro-Raum hervorgerufen.
Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich zuletzt wieder spürbar aufgehellt, wobei Risiken aus der Staatsschuldenkrise weiterhin vorhanden sind. Im ersten Quartal 2012 werden die außenwirtschaftlichen Bremsfaktoren die Produktion zwar nochmals belasten. Ab dem Frühjahr könnten die zyklischen Auftriebskräfte aber wieder die Oberhand gewinnen. Die bereits der Dezemberprojektion zugrunde liegende Annahme einer recht zügigen Wiederaufnahme des Wachstumsprozesses sei aus heutiger Sicht wahrscheinlicher geworden. Die lebhafte Baunachfrage wird der Konjunktur auf absehbare Zeit kräftige Impulse verleihen. Dies gilt auch für die Wintermonate - es sei denn, die Witterung sorgt für längere Produktionsunterbrechungen. In diesem Fall wäre aber mit beträchtlichen Nachholeffekten im Frühjahr zu rechnen. Der private Konsum wird die Konjunktur weiter unterstützen. Ausschlaggebend hierfür ist die anhaltend gute Stimmung der Verbraucher. Einkommensrisiken scheinen aus ihrer Sicht gegenwärtig nur in begrenztem Umfang zu bestehen. Dadurch rücken Sparmotive in den Hintergrund. Die Geldpolitik wird weiter sehr expansiv wirken, und die reichliche Liquidität sorgt für ein sehr niedriges Zinsumfeld, hieß es weiter. (20.02.2012/ac/e/mb)
Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft ist im Herbst 2011 ins Stocken geraten. Die konjunkturelle Delle, die sich bereits seit einigen Monaten abgezeichnet hatte, wurde durch die Verlangsamung der globalen Wirtschaftsentwicklung im Verein mit realwirtschaftlichen Belastungen im Euro-Raum hervorgerufen.
Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich zuletzt wieder spürbar aufgehellt, wobei Risiken aus der Staatsschuldenkrise weiterhin vorhanden sind. Im ersten Quartal 2012 werden die außenwirtschaftlichen Bremsfaktoren die Produktion zwar nochmals belasten. Ab dem Frühjahr könnten die zyklischen Auftriebskräfte aber wieder die Oberhand gewinnen. Die bereits der Dezemberprojektion zugrunde liegende Annahme einer recht zügigen Wiederaufnahme des Wachstumsprozesses sei aus heutiger Sicht wahrscheinlicher geworden. Die lebhafte Baunachfrage wird der Konjunktur auf absehbare Zeit kräftige Impulse verleihen. Dies gilt auch für die Wintermonate - es sei denn, die Witterung sorgt für längere Produktionsunterbrechungen. In diesem Fall wäre aber mit beträchtlichen Nachholeffekten im Frühjahr zu rechnen. Der private Konsum wird die Konjunktur weiter unterstützen. Ausschlaggebend hierfür ist die anhaltend gute Stimmung der Verbraucher. Einkommensrisiken scheinen aus ihrer Sicht gegenwärtig nur in begrenztem Umfang zu bestehen. Dadurch rücken Sparmotive in den Hintergrund. Die Geldpolitik wird weiter sehr expansiv wirken, und die reichliche Liquidität sorgt für ein sehr niedriges Zinsumfeld, hieß es weiter. (20.02.2012/ac/e/mb)
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