BdB: Auf deutsche Wirtschaft ist auch 2012 Verlass
22.02.12 11:55
aktiencheck.de EXKLUSIV
Berlin (www.aktiencheck.de) - Auf die deutsche Wirtschaft ist auch in diesem Jahr Verlass", sagt Hans-Joachim Massenberg, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverband deutscher Banken (BdB, am heutigen Mittwoch bei der Vorstellung der Konjunkturprognose 2012).
Der Ausschuss für Wirtschafts- und Währungspolitik des Bankenverbandes geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft auch 2012 wieder wachsen wird, wenngleich das Wachstum mit 0,5 Prozent eher moderat ausfallen dürfte. Im ersten Quartal 2012 könne es noch einmal einen kleinen Dämpfer geben, dann aber rechnen die Chefvolkswirte der privaten Banken für das Gesamtjahr 2012 mit einer allmählichen Wiederbelebung. Für 2013 erwarten sie eine Steigerung der Wachstumsrate auf 1,5 Prozent.
"Die wichtigste Stütze ist dabei die starke deutsche Binnennachfrage", erklärt Massenberg. Zwar sei auch in anderen international wettbewerbsfähigen Euro-Ländern zumindest mit einem leichten Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu rechnen, der Euroraum insgesamt befinde sich hingegen in einer milden Rezession. Sofern die Staatsschuldenkrise unter Kontrolle bliebe, rechnen die Chefvolkswirte für den gesamten europäischen Währungsraum 2012 mit einem BIP-Rückgang von 0,4 Prozent.
"Die Rückbildung der Spreads in den Krisenländern zeigt, dass sich bei der europäischen Staatsschuldenkrise die allgemeine Lage leicht entspannt hat", so Massenberg weiter. Die Situation in Griechenland bleibe allerdings schwierig. Zwar hätten sich die Eurostaaten auf ein neues Rettungspaket und die Bedingungen für eine sehr weitgehende Umschuldung geeinigt. "Die Hilfe wirkt allerdings nur, wenn die dringend erforderlichen Strukturreformen zügig und entschlossen von der griechischen Regierung auf den Weg gebracht werden", betont Massenberg. Zudem müsse die griechische Politik ihrer Bevölkerung klar vermitteln, welche Chance sich ihr nun biete, hieß es weiter. (22.02.2012/ac/e/mb)
Der Ausschuss für Wirtschafts- und Währungspolitik des Bankenverbandes geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft auch 2012 wieder wachsen wird, wenngleich das Wachstum mit 0,5 Prozent eher moderat ausfallen dürfte. Im ersten Quartal 2012 könne es noch einmal einen kleinen Dämpfer geben, dann aber rechnen die Chefvolkswirte der privaten Banken für das Gesamtjahr 2012 mit einer allmählichen Wiederbelebung. Für 2013 erwarten sie eine Steigerung der Wachstumsrate auf 1,5 Prozent.
"Die wichtigste Stütze ist dabei die starke deutsche Binnennachfrage", erklärt Massenberg. Zwar sei auch in anderen international wettbewerbsfähigen Euro-Ländern zumindest mit einem leichten Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu rechnen, der Euroraum insgesamt befinde sich hingegen in einer milden Rezession. Sofern die Staatsschuldenkrise unter Kontrolle bliebe, rechnen die Chefvolkswirte für den gesamten europäischen Währungsraum 2012 mit einem BIP-Rückgang von 0,4 Prozent.
"Die Rückbildung der Spreads in den Krisenländern zeigt, dass sich bei der europäischen Staatsschuldenkrise die allgemeine Lage leicht entspannt hat", so Massenberg weiter. Die Situation in Griechenland bleibe allerdings schwierig. Zwar hätten sich die Eurostaaten auf ein neues Rettungspaket und die Bedingungen für eine sehr weitgehende Umschuldung geeinigt. "Die Hilfe wirkt allerdings nur, wenn die dringend erforderlichen Strukturreformen zügig und entschlossen von der griechischen Regierung auf den Weg gebracht werden", betont Massenberg. Zudem müsse die griechische Politik ihrer Bevölkerung klar vermitteln, welche Chance sich ihr nun biete, hieß es weiter. (22.02.2012/ac/e/mb)
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