Eurozone Katerstimmung beendet?
22.02.12 13:05
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Sentimentindikatoren für den Monat Januar schürten nahezu ausnahmslos die Hoffnung, dass sich die deutsche Konjunktur zu Beginn des neuen Jahres unerwartet wacker schlägt, berichten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Und auch im Februar scheine sich die Stabilisierung der Wirtschaftsaktivität fortzusetzen, und die anhaltende Schuldenkrise in der Eurozone die heimischen Unternehmen nicht in die Knie zu zwingen. So hätten sich zuletzt zumindest die vom ZEW befragten Finanzmarktanalysten erneut zuversichtlicher gezeigt, was die konjunkturelle Entwicklung in den kommenden Monaten angehe. Auch die vom Markit Institut befragten Einkaufsmanager dürften nicht "gegen den Strom schwimmen" und weiterhin vorsichtigen Optimismus in Bezug auf die deutsche Konjunktur walten lassen.
Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt rechnen deshalb damit, dass der PMI im Verarbeitenden Gewerbe und auch im Dienstleistungssektor moderat weiter auf 51,5 bzw. 53,6 Punkte anzieht, auch weil die globalen wirtschaftlichen Abwärtstendenzen zunächst gestoppt scheinen. Um jedoch perspektivisch auch von einer nachhaltigen Erholung in der Industrie sprechen zu können, wäre die Rückkehr der Neuauftragskomponente in den Wachstumsbereich oberhalb von 50 Punkten zwingende Voraussetzung.
Insgesamt bleibe Deutschland so wohl eine der treibenden Kräfte in der Eurozone, und mit verantwortlich dafür, dass sich die Kontraktion im gemeinsamen Währungsraum nicht weiter zuspitze. So dürfte der Einkaufsmanagerindex der Eurozone in der Industrie zwar mit erwarteten 49,5 Punkten im Kontraktionsbereich bleiben, allerdings auf ein weniger ausgeprägtes negatives Wachstum des Sektors als noch im Vormonat hinweisen.
In Großbritannien dürfte das Sitzungsprotokoll des Monetary Policy Committee darüber Aufschluss geben, wie groß die Einigkeit der Mitglieder des geldpolitischen Ausschuss über das Anfang Februar ausgeweitete Ankaufprogramm von Staatsanleihen gewesen sei. Sei die Abstimmung einstimmig, würde dies eine aktuelle "wait-and-see"-Strategie der britischen Notenbank betonen. Hätten einige Mitglieder sogar für eine kräftigere Ausweitung als die beschlossenen 50 Mrd. GBP gestimmt, steige die Wahrscheinlichkeit für weitere quantitative Schritte im Jahresverlauf. (22.02.2012/ac/a/m)
Und auch im Februar scheine sich die Stabilisierung der Wirtschaftsaktivität fortzusetzen, und die anhaltende Schuldenkrise in der Eurozone die heimischen Unternehmen nicht in die Knie zu zwingen. So hätten sich zuletzt zumindest die vom ZEW befragten Finanzmarktanalysten erneut zuversichtlicher gezeigt, was die konjunkturelle Entwicklung in den kommenden Monaten angehe. Auch die vom Markit Institut befragten Einkaufsmanager dürften nicht "gegen den Strom schwimmen" und weiterhin vorsichtigen Optimismus in Bezug auf die deutsche Konjunktur walten lassen.
Insgesamt bleibe Deutschland so wohl eine der treibenden Kräfte in der Eurozone, und mit verantwortlich dafür, dass sich die Kontraktion im gemeinsamen Währungsraum nicht weiter zuspitze. So dürfte der Einkaufsmanagerindex der Eurozone in der Industrie zwar mit erwarteten 49,5 Punkten im Kontraktionsbereich bleiben, allerdings auf ein weniger ausgeprägtes negatives Wachstum des Sektors als noch im Vormonat hinweisen.
In Großbritannien dürfte das Sitzungsprotokoll des Monetary Policy Committee darüber Aufschluss geben, wie groß die Einigkeit der Mitglieder des geldpolitischen Ausschuss über das Anfang Februar ausgeweitete Ankaufprogramm von Staatsanleihen gewesen sei. Sei die Abstimmung einstimmig, würde dies eine aktuelle "wait-and-see"-Strategie der britischen Notenbank betonen. Hätten einige Mitglieder sogar für eine kräftigere Ausweitung als die beschlossenen 50 Mrd. GBP gestimmt, steige die Wahrscheinlichkeit für weitere quantitative Schritte im Jahresverlauf. (22.02.2012/ac/a/m)
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